Für das Publikum:
Als Teil des Publikums von transition radio bist auch du mitverantwortlich, einen möglichst sicheren Raum mitzugestalten. Lies unser Konzept, verhalte dich entsprechend und geh respektvoll mit Menschen und der Infrastruktur um.
Hier ein paar allgemeine Regeln, die allen helfen, sich wohlzufühlen:
· Behalte dein Shirt an! Wir bitten cis Männer, ihre Shirts anzubehalten, da oberkörperfreies Auftreten ein Ausdruck männlichen Privilegs ist und für Menschen verletzend sein kann, die dies nicht tun können, ohne Diskriminierung und/oder Belästigung zu riskieren.
· Halte den Raum sauber und respektiere unsere Infrastruktur. Hinterlasse den Container und sein Umfeld so, wie du ihn selbst vorfinden möchtest. Rauchen ist im Container verboten.
· Respektiere die Künstler*innen und ihre Arbeit, indem du nicht störst oder unterbrichst. Track-IDs kannst du nach dem Set erfragen.
· Kenne deine Grenzen. Achte darauf, dass du dich jederzeit in einem Zustand befindest, der es dir erlaubt, die Grenzen anderer zu respektieren.
Wenn du eine Verletzung unseres Awareness-Konzepts oder deiner eigenen Grenzen erfährst, ermutigen wir dich, dich an unser Team zu wenden. Dies kann über verschiedene Wege geschehen: Sprich mit dem*der Host des Tages oder fülle unser Awareness-Formular auf der Website aus. Das Formular wird von den für Awareness zuständigen Personen gelesen und in der Gruppe besprochen. Sollte eine betroffene Person Teil der Gruppe sein, wird das selbstverständlich berücksichtigt und die Situation entsprechend anders gehandhabt. Du kannst das Formular auch anonym ausfüllen.
Für Künstler*innen:
Als Künstler*in trägst du Mitverantwortung dafür, transition radio so sicher wie möglich zu gestalten! Du hast als Person des öffentlichen Interesses, die unsere und andere Plattformen nutzt, eine besondere Verantwortung. Wir ermutigen dich, dich aktiv mit Awareness auseinanderzusetzen.
Hier einige Regeln für deinen Auftritt bei uns:
· Derdie Host kümmert sich um den Wechsel – nicht du! Derdie Host kommt auf dich zu und erklärt dir vor deinem Set unsere Booth. Lass dendie vorherigen Künstlerin das Set beenden und warte, bis derdie Host dir das Signal gibt, die Booth zu betreten.
· Respektiere die Set-Zeiten. Manchmal kommt es zu Verzögerungen im Tagesplan. Das ist kein Problem – du bekommst deine vereinbarte Set-Zeit, auch wenn du später anfängst. Kläre mit dem*der Host ab, wie lange du spielen kannst. Spiele nicht länger als vereinbart.
· Behalte dein Shirt an! Wir bitten cis Männer, ihre Shirts anzubehalten, da oberkörperfreies Auftreten ein Ausdruck männlichen Privilegs ist und für Menschen verletzend sein kann, die dies nicht tun können, ohne Diskriminierung und/oder Belästigung zu riskieren.
· Sei dir bewusst, was und warum du beim Radio spielst. Wenn deine Inhalte potenziell verletzend oder triggernd sein könnten, überlege dir gut, ob du sie spielen willst. Wenn ja, überlege dir das Publikum mit einem Trigger-Warning zu informieren und/oder gib Kontext.
· Halte den Raum sauber und respektiere unser Equipment. Hinterlasse die Booth so, wie du sie selbst vorfinden möchtest. Rauchen ist im Container verboten.
· Wenn du nicht gefilmt und/oder fotografiert werden möchtest, können wir die Kamera abdecken oder drehen und Stories/Posts ohne dich erstellen. Normalerweise fragt dich der*die Host danach – falls nicht, sag es einfach selbst an, das ist völlig in Ordnung.
Wenn du eine Verletzung unseres Awareness-Konzepts oder deiner eigenen Grenzen erfährst, ermutigen wir dich, dich an unser Team zu wenden. Dies kann über verschiedene Wege geschehen: Sprich mit dem*der Host des Tages oder fülle unser Awareness-Formular auf der Website aus. Das Formular wird von den für Awareness zuständigen Personen gelesen und in der Gruppe besprochen. Sollte eine betroffene Person Teil der Gruppe sein, wird das selbstverständlich berücksichtigt und die Situation entsprechend anders gehandhabt. Du kannst das Formular auch anonym ausfüllen.
Für Hosts:
Als Host bist du verantwortlich dafür, unser Awareness-Konzept umzusetzen. Gleichzeitig musst du dich selbst daran halten und entsprechend handeln. Wenn etwas passiert, trägst du die Mitverantwortung, dich darum zu kümmern. Weiter unten findest du einen Handlungsplan. Du bist nicht allein – Situationen können überfordernd sein oder dich triggern. Bitte hol dir Unterstützung von den Menschen um dich herum oder kontaktiere die später im Konzept genannten Awareness-Verantwortlichen.
Hier einige Grundregeln für deine Präsenz im Container und den Umgang mit Künstler*innen und Publikum:
· Geschlecht ist nicht am Aussehen erkennbar. Jede Person definiert ihr Geschlecht und ihre Pronomen selbst. Stelle dich – wenn du dich damit wohlfühlst – mit deinen Pronomen vor. Das ermutigt dein Gegenüber, es ebenfalls zu tun. Wenn du dir unsicher bist, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Viele Menschen haben ihre Pronomen in ihrer Instagram-Bio, dort nachzusehen ist ein sicherer Weg. Manchmal ist es auch in Ordnung, direkt zu fragen, aber manche könnten das als unangenehm empfinden – also handle sensibel. In Sprachen wie Deutsch oder Englisch lässt sich oft auch geschlechtsneutral sprechen – das hilft, binäre Denkmuster aufzubrechen.
· Stelle den Künstler*innen unser Awareness-Konzept vor.
· Achte auf dein Umfeld und sei beim Wechsel zwischen zwei Slots präsent. Es gibt keinen Grund zur Eile – lass dendie Künstlerin das Set beenden und lade erst danach die nächste Person in die Booth ein. Achte darauf, dass Sets pünktlich enden. Wenn es zu Verzögerungen kommt, kann das Set später enden, aber nicht die vereinbarte Spielzeit überschreiten. Informiere auch die nächsten Künstler*innen darüber.
· Frag nach, ob derdie Künstlerin mit Publikum im Container einverstanden ist. Wenn nicht, sorge dafür, dass ausser dir und der Künstler*in niemand im Container ist.
· Frag nach, ob gefilmt und fotografiert werden darf. Wenn nicht, kannst du die Kamera abdecken oder drehen und keine Posts mit der Person erstellen.
· Kenne deine Grenzen. Achte darauf, dass du dich in einem Zustand befindest, in dem du gut hosten und unser Konzept umsetzen kannst.
Wenn du eine Verletzung unseres Awareness-Konzepts oder deiner eigenen Grenzen erfährst, ermutigen wir dich, dich an unser Team zu wenden. Dies kann über verschiedene Wege geschehen: Sprich direkt mit den Awareness-Zuständigen oder fülle unser Awareness-Formular auf der Website aus. Das Formular wird von den für Awareness zuständigen Personen gelesen und in der Gruppe besprochen. Sollte eine betroffene Person Teil der Gruppe sein, wird das selbstverständlich berücksichtigt und die Situation entsprechend anders gehandhabt. Du kannst das Formular auch anonym ausfüllen.